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Coronavirus - Update

Die Informationen zum Coronavirus werden von Tag zu Tag unübersichtlicher. Alle großen und kleinen Medienhäuser veröffentlichen unentwegt neue Statusmeldungen, Experteneinschätzungen und Meinungsartikel zur Pandemie. In unserem heutigen Blog stellen wir die wichtigsten offiziellen Quellen vor und fassen einige Artikel, auf die nicht alle gestoßen sind, zusammen. Wissenschaftliche Institute Das Robert Koch Institut (RKI) gibt täglich die aktuellen Fallzahlen für die Bundesrepublik und Länder bekannt. Außerdem werden die Risikoeinschätzung und weltweite Risikogebiete regelmäßig aktualisiert. Die Fallzahlen wurden am heutigen 19. März auf 10.999 aktualisiert. Das bedeutet ein Plus von 2.801 gegenüber dem Vortag. Die meisten Infizierten wohnen mit 3.033 in Nordrhein-Westfalen. Bei den Erkrankten pro 100.000 Einwohnern liegt Hamburg mit 23,46 an der Spitze der Statistik. Außerdem bietet das RKI eine Suchmaschine für das zuständige Gesundheitsamt und ein FAQ an.  Aktuelle weltweite Fallzahlen bieten die John Hopkins University und die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Beide Organisationen haben die Daten in übersichtliche Karten eingebettet. Die Unterschiede in den Fallzahlen der beiden Maps liegen an den Datengewinnungen. Auch wenn die Unterschiede marginal sind, zeigen sie deutlich auf, wie wenig wir darüber wissen, wie hoch die Fallzahlen tatsächlich sind.  Die bisherigen Sterberaten beziehen sich zumeist auf eine Studie, die aus chinesischen Daten zustande gekommen ist. Darin werden die Risikogruppen deutlich. Besonders ältere sind gefährdet. Bei 70- bis 79-jährigen liegt die Mortalität bei 8,0, bei über 80-jährigen schon bei 14,8 Prozent. Allein an diesen Prozentsätzen lässt sich die Bedeutung des Erregers für die Altenpflege ablesen. Noch eindringlicher wird sie, wenn die Mortalität bei Vorerkrankungen berücksichtigt wird. Menschen mit Herzkreislauf-Vorerkrankungen wie einem Herzinfarkt sterben in 10,5 Prozent der Fälle an dem Virus, bei Diabetikerinnen liegt die Sterblichkeit bei 7,3 und bei Atemwegserkrankungen bei 6,3 Prozent. Auch akut krebserkrankte stellen mit einer Mortalität von 5,6 Prozent eine Risikogruppe dar. Medien Unter all den Artikeln finden sich manche, die herausstechen. Beispielsweise fasst Spektrum der Wissenschaft eine Studie zusammen, in der mögliche Gründe für einen derart harten Ausbruch in Italien aufgeführt werden. Nach dieser Studie sind der hohe Altersdurchschnitt sowie die soziale Nähe zwischen Jung und Alt. Ebenfalls in Spektrum zu finden ist ein Artikel über den Stammbaum des Virus. Der Autor Kai Kupferschmidt zeigt anhand des wissenschaftlichen Diskurses auf, was wir über das Virus wissen. Das Virus mutiert langsamer als Influenza. Dabei erklärt der Autor auch, worin die Chancen und Risiken von weiteren Mutationen des Coronavirus liegen. In manchen Medien wurde er schon „der wichtigste Mann Deutschlands“ genannt. Fakt ist jedenfalls: Ihm hören Millionen von Menschen zu. Seine Meinung ist gefragt und er vermittelt die wissenschaftlichen Erkenntnisse verständlich an die Bevölkerung. Christian Drosten, Leiter der Berliner Charité, liefert im NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“ täglich wichtige Informationen. Mit Ruhe und verständlich erklärt er uns, was wichtig und sinnvoll ist. Der Podcast ist nicht nur auf den Seiten des NDR, sondern auch auf Spotify, ITunes und allen gängigen Podcast-Anbietern kostenlos verfügbar. Offizielle Quellen Neben der Bundesregierung und dem Bundesgesundheitsministerium informieren Infektionsschutz und die Länder die Pandemie. Auf den Seiten der jeweiligen Regierungen und regierungsnahen Organisationen gibt es neben aktuellen Pressemitteilungen, die sowohl Stimmen von Politikerinnen als auch von Expertinnen enthalten, auch Ankündigungen zu politischen Maßnahmen wie eventuellen Ausgangssperren oder Verhaltenshinweisen zur Eindämmung. Auch wenn es im allgemeinen Nachrichtenchaos dieser Tage so scheint: Gänzlich unvorbereitet trifft die Bundesregierung das Virus nicht. Bereits im Jahr 2012 fand ein potenzieller modifizierter SARS-Virus seinen Weg in den Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz. Dort sind die Risikobewertungen für Umwelt, Bevölkerung und Wirtschaft beziffert. Außerdem ist das Szenario ausgearbeitet. 


Die Informationen zu den jeweiligen Bundesministerium sind nachfolgend aufgelistet: Baden-Württemberg: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/umwelt-und-gesundheit/ Bayern: https://www.stmgp.bayern.de/ Berlin: https://www.berlin.de/sen/gpg/ Brandenburg: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/start/ministerium/ Bremen: https://www.gesundheit.bremen.de/ Hamburg: https://www.hamburg.de/bgv/ Hessen: https://soziales.hessen.de/ Mecklenburg-Vorpommern: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/ Niedersachsen: https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/ Nordrhein-Westfalen: https://www.mags.nrw/ Rheinland-Pfalz: https://msagd.rlp.de/de/startseite/ Saarland: https://www.saarland.de/ministerium_soziales_gesundheit_frauen_familie.htm Sachsen: https://www.sms.sachsen.de/ Sachsen-Anhalt: https://ms.sachsen-anhalt.de/aktuelles/ Schleswig-Holstein: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/viii_node.html Thüringen: https://www.tmasgff.de/

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