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3 Tipps gegen Stress

Weihnachtszeit ist Stresszeit. Geschenke kaufen, Heiligabend vorbereiten und dann ist da noch der Alltag zu bewältigen. Viele Menschen geraten vor den Feiertagen unter Anspannung. Besonders Menschen, die schon im Beruf im stetigen Stress konfrontiert sind. Deswegen gibt es hier unsere Tipps für eine möglichst besinnliche Vorweihnachtszeit.


Gedanken und Selbstanspruch

Oft sind es nicht nur die Aufgaben selbst, die uns stressen, sondern auch unser Anspruchsdenken. „Das muss ich heute noch erledigen!“, hat wohl jeder von uns schon gedacht. Doch müssen wir das überhaupt? Oftmals können Aufgaben auch noch am nächsten oder sogar übernächsten Tag erledigt werden. Doch sind diese Gedanken eben da. Wir kriegen sie nicht weg. Ähnlich wie schlechtes Wetter eine unumstößliche Tatsache ist. Regnet und stürmt es draußen kleiden wir uns entsprechend. Unseren Gedanken können wir auch einen neuen Mantel verpassen. Dafür brauchen wir sie bloß achtsam wahrzunehmen und so anzunehmen, wie sie sind. Zu beachten ist dabei aber, dass unsere Gedanken keine Fakten und Wahrheiten sind. Sie sind lediglich Ausdruck der Ansprüche die andere und wir selbst an uns stellen. Hast Du erst erkannt, woher diese Gedanken kommen und was dahintersteckt, helfen ein paar tiefe Atemzüge, um die Regenwolken vorüberziehen zu lassen.


Keine Hätte-Hätte-Fahrradkette-Gedankenspiele

Was passiert, wenn ich die Geschenke nicht alle rechtzeitig kriege? Und was passiert, wenn bei den Familienfeierlichkeiten wieder die unangenehmen Themen und Konflikte von der Geburtstagsfeier von Tante Hildegard aufkommen? Von diesen Fragen ist es nicht mehr weit zu einem ausgemalten Horrorszenario, das selbst Stephen King neidisch machen würde. Etwas positiver dürfen die Gedanken schon sein. Wie schön wird es sein, wenn wir alle die Geschenke auspacken und gemeinsam in Ruhe zum Essen am Tisch sitzen? Außerdem: Was bringt das Ausmalen der Horrorszenarien überhaupt? Im Endeffekt stresst es Dich nur und kostet Dich Zeit, die Du besser verwenden könntest.


Pausen gönnen

Wirklich gönnen, nicht nur machen. Nimm Dir bewusst eine Auszeit. Das Smartphone gehört bei sowas außer Reichweite und in den Flugmodus. Nimm stattdessen ein ausgiebiges Bad, meditiere oder mache Sport. Zeit für Dich lädt die Akkus wieder auf. Jede Pause ist auch ein kleiner Erholungsschlaf. Hirnforscherinnen haben festgestellt, dass in Pausen, in denen wir nichts tun, das Gehirn keineswegs abschaltet, sondern besonders hohe Aktivitäten in bestimmten Hirnregionen aufzeigt. Sie gehen davon aus, dass während des Nichtstuns das Erlernte und Erlebte unbewusst reflektiert und gefestigt wird – ähnlich wie im Schlaf. Sportler wissen schon lange, dass sie Ruhepausen brauchen, damit sich ihre Muskulatur regenerieren und entwickeln kann. Höchstleistungen sind nur mit angemessenen Pausen erreichbar. Doch gilt diese Weisheit nicht nur für Gelenke und Muskulatur. Auch das zentrale Nervensystem braucht Erholung, um zu verarbeiten und neue Kraft zu tanken.

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